Konvent der Fachschaften
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Vergangene Veranstaltungen

Seit Januar 2021 richtet das Anti-Klassismus-Referat regelmäßige Gastvorträge mit anschließenden Diskussionen aus, organisiert einen Lesekreis und bietet auf Anfrage hin auch eigene sensibilisierende Vorträge und Diskussionsrunden an. Zwar kann dieses Sprechen-Von und -Über nur ein kleiner Teil unserer Praxis sein. Es ist jedoch unverzichtbar, um eine Gesprächsgrundlage für den gemeinsamen und solidarischen Austausch und die daraus resultierenden Handlungsnotwendigkeiten zu finden.

24. Juni 2021: Classism. Biographische Zugänge zu klassistischen Ausschlüssen im Hochschulsystem. Parity Jour Fixe der Frauenbeauftragten an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität München

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Der Soziologe Andreas Kemper führt in das Thema des Klassismus ein. Im Anschluss diskutiert das Anti-Klassismus-Referat der LMU München Biographische Zugänge und Erfahrungen mit klassistischen Ausschlüssen im Hochschulsystem. Darüber hinaus wird die Arbeit des Referats im Universitätskontext vorgestellt.

Diskutant*innen:
mit Andreas Kemper und dem Anti-Klassismus-Referat: Felix Gaillinger, Stephanie Krallinger, Joy Pech, Markus Striese und Mira Vaassen.

Weitere Informationen zum Parity Jour Fixe und die Aufzeichnung der Veranstaltung finden Interessierte hier.

17. Mai 2021: Wir sind hier, Euer Erbe zu holen! Eine Einführung in den Klassismus. Gastvortrag für die Kritische Uni Bayreuth

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Auf Einladung der Kritischen Uni Bayreuth hielten wir am 17. Mai 2021 einen Gastvortrag zur Einführung in den Klassismus und unsere studentische Selbstorganisation an der LMU München. Hier der Ankündigungstext:

"Zum Wintersemester 2020/21 hat sich an der LMU München das bayernweit erste Anti-Klassismus-Referat gegründet. Es versteht sich als die Interessensvertretung aller Studierender, „die ökonomisch und kulturell in der Gesellschaft verortet sind bzw. werden und daraus resultierend Diskriminierungs- und Unterdrückungserfahrungen machen“ (Kemper/Weinbach 2009: 13). Adressiert sind dabei unter anderem, aber nicht ausschließlich Arbeiter*innen|kinder, Working Poor oder auch poverty-class academics.

In einem kurzen Input werden sie auf Ausschlüsse entlang der Klassenposition und -herkunft zu sprechen kommen und ihr hochschulpolitisches Referat vorstellen. Im Anschluss daran sind alle interessierten Teilnehmer*innen zu einer offenen Diskussion eingeladen."

30. April 2021: Alltägliche Lebensführung als Arbeit. Wie Frauen im prekären Ruhestand über die Runden kommen. Digitale Veranstaltung mit Prof. Irene Götz

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Vortrag mit anschließender Diskussion.

Basierend auf ihrer vielbeachteten Studie "Kein Ruhestand. Wie Frauen mit Altersarmut umgehen" (2019) wird uns Prof. Dr. Irene Götz am 30. April 2021 Einblicke in die Lebenswelten und -geschichten einer mit Scham behafteten und in ihrer Alltäglichkeit unsichtbaren Realität geben. Ein besonderer Fokus wird auf der Verflechtung von Alter, Geschlecht und Klasse liegen (zusammen mit anderen Kategorien, etwa Migrant*innenstatus oder -zuschreibung).

27. April 2021 - 30. Juli 2021: Anti-klassistischer Lesekreis

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Wir freuen uns riesig, euch auf unseren ersten Lesekreis aufmerksam zu machen!

Wir werden das bekannte Einführungswerk "Klassismus. Eine Einführung" (Andreas Kemper / Heike Weinbach: 2009) lesen. Ihr seid herzlich eingeladen!

Der Lesekreis wird am 27. April 2021 um 19:00 Uhr beginnen und ab dann jeden zweiten Dienstag stattfinden.
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an anti-klassismus@stuve.uni-muenchen.de.
Studierende der LMU, die kein Geld für das Buch aufbringen können, können sich bis 18. April 2021 bei uns per E-Mail melden. Wir stellen das Buch entsprechend zur Verfügung.

31. Januar 2021: Klassismus und das bürgerliche ^Hochschulsystem. Digitale Veranstaltung mit Andreas Kemper

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Im November 2020 nahm das neue Anti-Klassismus-Referat der Studierendenvertretung der LMU München erstmals seine Arbeit auf. Es beschäftigt sich seitdem unter anderem kritisch mit Ausschlüssen aus dem Hochschulsystem aufgrund der sozialen Herkunft.

Was bedeutet es überhaupt, diese Form der Diskriminierung im bürgerlichen ^Hochschulsystem zu thematisieren? Welche Strukturen verhindern die Zugänglichkeit? Wie spiegelt sich Klassismus in der Universitätslandschaft wider? Wie können wir darüber sprechen? Und was hat eigentlich das Dachzeichen (^) damit zu tun?
Darüber wird uns Andeas Kemper am 31. Januar 2021 berichten. Wir freuen uns riesig auf den Vortrag und die anschließende Diskussion!

27. Januar 2021: #classmatters. Warum wir über Klassismus sprechen müssen. Digitale Veranstaltung mit Francis Seeck

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"Klassismus beschreibt eine Diskriminierung aufgrund von Klassenherkunft oder Klassenzugehörigkeit. Klassismus richtet sich gegen Menschen aus der Armuts- oder Arbeiter*innenklasse, zum Beispiel gegen einkommensarme, erwerbslose und wohnungslose Menschen oder Arbeiter*innenkinder."

Das schreibt Francis Seeck im jüngst erschienenen Sammelband "Solidarisch gegen Klassismus" (2020), der gemeinsam mit Brigitte Theißl herausgegeben wurde.

Wieso sollten auch wir über Klassismus sprechen? Was bedeutet die Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft? Welche Logiken liegen ihr zugrunde? Darüber wird uns Francis am 27. Januar 2021 berichten. Wir freuen uns riesig auf den Vortrag und die anschließende Diskussion!