
Jeder Studierende soll die Möglichkeit haben, in seinem Studium individuelle Schwerpunkte zu setzen und so ein einzigartiges Profil auszubilden.
Bereits im Bachelorstudium sollen die Studierenden jedes Fachs nach Vermittlung der fachlichen Grundlagen aus einem möglichst großen Wahl- und Wahlpflichtbereich Module und Lehrveranstaltungen wählen können, für die sie sich interessieren und begeistern.
Größere Wahlfreiheit erhöht die Motivation der Studierenden, da sie sich mit selbstgewählten Themen befassen können, und trägt zum Ideal des selbstbestimmten Lernens bei.
Studienordnungen, die ein starres Studienplankorsett vorgeben und keine Wahlfreiheit einräumen, lehnen wir ab.
Voraussetzung für Wahlfreiheit ist, dass zu Beginn des Studiums der spezifische Erkenntnisanspruch und die Methodik jeder Disziplin aufgezeigt werden.
Mit der Umstellung auf die Bologna-Studiengänge wurde die Fächerkombinierbarkeit an der LMU drastisch eingeschränkt. Zu Magister- und Diplomzeiten konnten noch praktisch alle an der LMU angebotenen Fächer miteinander kombiniert werden. Gerade in den Geisteswissenschaften sind nun viele beliebte und wissenschaftlich spannende Kombinationen gestrichen worden.
Wir setzen uns dafür ein, dass Studierende alle Fächer, die an der LMU gelehrt werden, miteinander kombinieren können. Voraussetzung dafür ist, dass jedes Fach Nebenfachteilstudiengänge zu 30 und 60 ECTS anbietet. Alle nach ECTS-Punkten passenden Teilstudiengänge sollen miteinander kombinierbar sein.
Studierenden soll unkompliziert der Fach- und Nebenfachwechsel ermöglicht werden.
Gerade die LMU als eine der größten deutschen Volluniversitäten hätte die Ressourcen, ihren Studierenden eine Vielzahl reizvoller Fächerkombinationen anzubieten.
Du interessierst dich für das Thema Wahlfreiheit? Dann wende dich an das Referat für Studium.