Ein Workload von 30 Stunden o.ä. pro ECTS-Punkt ist zu viel.

Nummer: 1564 Student(in) an der Fakultät für Kulturwissenschaften (Magister)


Die 900 Stunden pro Semester schließen die vorlesungsfreie Zeit mit ein, also 900 Stunden pro Halbjahr. Das wär machbar, aber in der vorlesungsfreien Zeit werden nur vereinzelt Seminare angeboten.

Nummer: 1568 Student(in) an der Fakultät für Betriebswirtschaft (Bachelor (Sc./A.))


Man muss schon recht viel tun. Allerdings bin ich es nicht anders gewöhnt und kann somit nicht wirklich sagen: vorher war alles besser und die Magister/Diplomer hatten viel mehr Freizeit. Schade ist, dass Zeit für die Vertiefung fehlt. So habe ich keine Zeit mich einfach interessehalber in fachfremde oder zusätzliche Vorlesungen zu setzen usw. Die Zeit wäre an und für sich schon da. Allerdings bliebe dann kaum noch Freizeit. Der Student wird also sozusagen gezwungen, sich auf den vorgeschriebenen Pfad zu konzentrieren und alles andere mehr oder weniger auszublenden. Das ist nicht wirklich gut. Denn an einer Universität studieren bedeutet mehr als das in sich pressen, was einem vorgegeben wird. Über den Tellerrand schauen und sich mit den Themen intensiv beschäftigen, das gehört auch dazu, wird allerdings in gewisser Weise gebremst. Schade.

Nummer: 1577 Student(in) an der Fakultät für Betriebswirtschaft (Bachelor (Sc./A.))


Nervig sind Dozenten, die ihre Prüfungen nicht umstellen und nach wie vor 30%-50% durchfallen lassen... 4 = bestanden = gut gilt halt beim Bachelor nicht mehr.

Nummer: 1583 Student(in) an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik (Bachelor (Sc./A.))


Ich finde es frustrierend, dass in meinem Studiengang Hauptseminare im Magister mit Zweitjahreskursen im BA lgleichgesetzt werden und man im Prinzip im Abschlussjahr in einem "Proseminar" landen kann. Außerdem finde ich die Zahl der Kursplätze, die für die Bachelorstudenten freigehalten werden müssen eine Frechheit, weil wir Magister uns quasi "hinten" anstellen müssen und keine Garantie mehr haben, dass wir unseren Abschluss zügig machen können und Kurse zu Themen belegen können, die uns interessieren.

Nummer: 1594 Student(in) im Lehramtsstudium (Staatsexamen)


Viel zu unflexibel, besonders im Fachwechsel. Es fehlt die Möglichkeit das Studium an die eigenen Umstände anzupassen, also schneller oder in einem Semester vielleicht auch langsamer zu studieren.

Nummer: 1596 Student(in) an der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften (Magister)


Früher hatte Studieren noch einen tieferen "humanistischen" Sinn. Die Gründe, die zur Einführung vom Bachelor und Master führten, entsprechen diesem nicht mehr.

Nummer: 1609 Student(in) an der Fakultät für Physik (Bachelor (Sc./A.))


Die Umstellung auf Bachelor/Master stellt eine deutliche Verschlechterung universitärer Bildung dar. Die Studenten haben deutlich weniger Wahlmöglichkeiten, die Lehre ist verschulter, die Prüfungsmöglichkeiten beschränken sich auf Multiple-Choice-Klausuren und die Möglichkeit des Verfassens schriftlicher Arbeiten ist gering. Besonders negativ finde ich die Tatsache, dass ein Auslandsstudium für ein oder zwei Semester praktisch nicht möglich ist.

Nummer: 1614 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Bachelor (Sc./A.))


Das Bachelor-System ist einfach viel zu unflexibel. Fällt man in einem Fach durch, muss man ein Jahr warten, bis man die Prüfung wiederholen kann. Ebenso hat man viel zu wenig Möglichkeiten, wirklich das zu vertiefen, was einen interessiert (oder auch, was man für sein späteres Berufsleben brauchen könnte). Ich finde, man sollte sich nicht erst im Master entscheiden können, was genau man machen will. Auch die Nebenfach-Auswahl sollte größer und flexibler sein. Und das Studium sollte stofflich gekürzt werden. Wie soll man arbeiten (für die Studiengebühren & Leben) und Studieren nur ansatzweise unter einen Hut bringen können? Wenn doch jede Note zählt? Das Bachelor-Studium ist wirklich sehr stressig. Und beeinhaltet einen riesen Druck auf die Studenten (nicht nur zeitlich & stofflich, sondern auch durch die direkte Konkurrenz mit den anderen um den Master) etc. ...

Nummer: 1630 Student(in) an der Sozialwissenschaftliche Fakultät (Bachelor (Sc./A.))


Die Verschulung ist für eine Universität nicht die richtige Entscheidung.

Nummer: 1632 Student(in) an der Fakultät für Physik (Bachelor (Sc./A.))


Es stimmt, dass Leistungsdruck besteht, aber der wird später im Berufsleben nicht besser. Außerdem kann der Druck auch motivieren. Ob das Studium durch Bachelor/ Master beser /schlechter geworden ist, kann ich persönlich nicht beurteilen, da das Bachelorstudium mein erstes Studium ist.

Nummer: 1634 Student(in) an der Fakultät für Betriebswirtschaft (Bachelor (Sc./A.))


Bachelor/Master ist nicht nur für Studenten jener Studiengänge ein Problem, sonder auch für Magisterstudenten, die in Zeitdruck kommen und oft keinen Platz in Seminaren bekommen.

Nummer: 1642 Student(in) an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften (Magister)


Der Bachelor ist in der jetzigen Umsetzung katastrophal, zumindest an meiner Fakultät (11).

Nummer: 1643 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Bachelor (Sc./A.))


Manche Vorlesungen erhalten übertrieben viele ECTS im Vergleich zum Lernaufwand von niedriger bepunkteten Kursen. Also unausgewogenes Verhältnis. Zum Beispiel stures Gelerne seitenweise für 1,5 ECTS und ein Spiel und Spaß Praktikum für 10 ECTS. Ich denke mir dabei, eine der beiden Veranstaltungen nimmt sich nicht ganz ernst oder hat ihren Anspruch nicht den Punkten angepasst (oder umgekehrt).

Nummer: 1658 Student(in) an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik (Bachelor (Sc./A.))


Ich bin selbst noch Magister, sehe aber bei Bekannten, dass der Nebenberuf den ich ausüben muss um das Studium zu finanzieren bei diesen Stundenplänen nicht möglich wäre. Um über die Runden zu kommen muss ich mindestens 20 h/Woche einer beruflichen Tätigkeit nachkommen.

Nummer: 1664 Student(in) an der Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft (Magister)


Ich studiere im Hauptfach Geschichte (B.A.) und kann mich nicht beschweren: Bachelor-Studenten hocken in den gleichen Veranstaltungen wie Magister- oder Lehramtsstudenten und werden (wenn überhaupt) nur mit wenig mehr Prüfungsdruck belastet. Kann natürlich sein, dass es an anderen Fakultäten schlimmer aussieht ...

Nummer: 1668 Student(in) an der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften (Bachelor (Sc./A.))


Die Idee, Arbeitsaufwand in Stunden festlegen zu können, ist sinnlos. Studenten lesen/lernen/arbeiten unterschiedlich schnell, allein deswegen ist ein "objektiver Maßstab" für den Arbeitsaufwand nicht möglich. Außerdem sollte nicht die verwendete Zeit bzw. der Lernaufwand des Studenten als Bewertungskriterium dienen, sondern die im Endeffekt erbrachte Leistung. Die Festlegung eines Stundenplans verringert die Verantwortung für das eigene Studium und damit auch die Motivation, für die ständigen Prüfungen und die Anwesenheitspflicht gilt das Gleiche. Das Studium sollte nicht nur Fachwissen, sondern auch die Fähigkeit, eigenverantwortlich wissenschaftlich zu arbeiten vermitteln. Solche Fähigkeiten werden nicht durch Prüfungen über den Inhalt von Plichtvorlesungen gefördert.

Nummer: 1679 Student(in) an der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften (Magister)


Die Verteilung der ECTS-Punkte find ich sehr fraglich, machmal muss man für 3 ECTS sehr viel machen, für 9 ECTS aber nicht dreimal so viel.

Nummer: 1684 Student(in) an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik (Bachelor (Sc./A.))


Die Straffung der Organisation halte ich für gut, weil ich ein sehr unorganisierter Mensch bin und mehr Druck bzw. ganz klare Strukturen im Studiengang (Geschichte, Englisch) mir damals sicher geholfen hätte. Aber so ist nicht jeder Mensch, die meisten mit denen ich rede, die sowohl Magister-/Diplom- als auch Bachelor-Erfahrungen haben, ziehen das alte System vor. Gut finde ich auch, dass z.B. in Geschichte jetzt ein gewisser Zwang da ist, Überblicksvorlesungen zu halten. Sicherlich Wissen, dass man schon aus der Schule mitbringen sollte; die Antike zum Beispiel behandelt man aber nur ein halbes Jahr in der 6. Klasse. Von bayerischer Geschichte hatte ich auch keine Ahnung, weil ich mein Abitur in Sachsen gemacht hatte. Da helfen Überblicksvorlesungen. Vorher hat jeder Prof immer nur sein Spezialgebiet wieder und wieder durchgekaut, oft ein wenig zu speziell. Allerdings finde ich es Schade, dass eines der Hauptziele der Bologna-Reform, das Wechseln der/ Auslandsemester an einer anderen Uni zu erleichtern, verfehlt wurde. Was ich mitbekommen habe, ist der Zeitplan des Bachelor zu strikt, um zu einem Auslandssemester zu ermutigen. Die einzelnen Bachelor-Ordnungen sogar innerhalb Deutschlands sind dazu so verschieden, dass auch nicht mehr oder leichter Leistungen anerkannt werden.

Nummer: 1695 Student(in) im Lehramtsstudium (Staatsexamen)


Zu viele Prüfungen! Viel zu großer Zeitaufwand und zu viel Stoff. Lernen nur noch für Prüfungen und nicht mehr aus Interesse. Zu viele Praktika, keine Ferien weil immer Praktika oder Prüfungen...

Nummer: 1701 Student(in) an der Fakultät für Chemie und Pharmazie (Aufbau- oder Promotionsstudium)


Vor allem die Garantie, sicher einen Master machen zu dürfen, wäre eine große Verbesserung. Mehr Wahlmöglichkeiten und mehr mündliche Prüfungen wären ebenfalls gut.

Nummer: 1702 Student(in) an der Fakultät für Physik (Aufbau- oder Promotionsstudium)


Zu starke Verschulung...individuelle Spezialisierungsmöglichkeiten fehlen...Auslandsjahr nur mit verlängerter Studienzeit möglich.

Nummer: 1728 Student(in) an der Fakultät für Geowissenschaften (Bachelor (Sc./A.))


Ich sollte zunächst anmerken, dass ich zuvor einen Bachelorstudiengang gemacht habe. Ich denke es sollte durchdachter sein, mit mehr Möglichkeiten zur Flexibilität. Die hoch angepriesenen verbesserten Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte sehe ich nicht. Mehr Flexibilität in der Anrechnung von ECTS wäre wünschenswert.

Nummer: 1734 Student(in) im Lehramtsstudium (Staatsexamen)


Die neue Prüfungsordnung gibt fürs modularisierte Lehramt ein krasses Pensum vor wenn man sie mit der alten vergleicht...

Nummer: 1743 Student(in) im Lehramtsstudium (Staatsexamen)


Die Arbeit kann variieren. Da ich am Wochenende oft heim fahre oder unterwegs bin, fällt die Zeit weg. Es kommt häufig vor, dass ich bis nach 1 Uhr nachts irgendwelche Übungen mache. Außerdem schreibe ich einige Sachen ab, damit ich sie abgeben kann und mich nicht auch noch darum kümmern muss.

Nummer: 1751 Student(in) an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik (Master (Sc./A.))


Ich denke, wer sich beklagt, dass im Studium zu viel vom Studenten gefordert wird, der sollte sich vielleicht fragen, ob er denn wirklich das Richtige studiert oder ob ein Studium wirklich das Richtige für ihn ist. Schließlich hat man nach einem Studium auch die bestmöglichen Aussichten im Beruf und dafür lohnt es sich durchaus etwas Zeit zu investieren.

Nummer: 1762 Student(in) an der Fakultät für Physik (Bachelor (Sc./A.))


Sehe ich in meinem Studiengang insofern positiv, dass viel gefordert wird, negativ insofern, dass man nicht entsprechend gefördert wird (z.B. zu große Übungengruppen und Vorlesungen).

Nummer: 1769 Student(in) an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik (Bachelor (Sc./A.))


Ob sich die Qualität der Bildung verbessert oder verschlechtert hat, hängt von den konkreten Studienordnungen im jeweiligen Fach ab, und nicht von der Art des Studienabschlusses.

Nummer: 1776 Student(in) an der Fakultät für Physik (Bachelor (Sc./A.))


Fehlende Eigenverantwortung, menschenverachtende Arbeitsstundenzahlberechnung, Spracherwerb deutlich erschwert.

Nummer: 1780 Student(in) an der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften (Magister)


Natürlich hat der Bachelor viele "Kinderkrankheiten", ist aber generell eine gute Idee. Viel strukturierter, teilweise ausgemistet.  Kann für mehr Transparenz sorgen, auch für mehr Fairness. Müsste nur konsequenter und praxisbezogener umgesetzt werden. Die Etiketten, die dem Ba/Ma System aufgeklebt werden, sind meist falsch. Es ist weder schwerer noch leichter, macht Studienfachwechsel weder schwerer noch einfacher. Es ist nur anders, und flexibler. Zwei Bachelor (auch im gleichen Fach) können völlig verschiedene Studiengänge darstellen. Die Studenten müssen sich stärker informieren (was derzeit teilweise noch nicht möglich ist, leider), dafür können sie dann den geeignetsten Studiengang für sich aussuchen. Wie gesagt geht diese Wahl nun eben nicht nur über das Fach hinaus sondern bezieht auch die konkrete Studienordnung mit ein.

Nummer: 1782 Student(in) an der Fakultät für Chemie und Pharmazie (Aufbau- oder Promotionsstudium)


Geisteswissenschaften kann man nicht nach einem einheitlichen Stundenplan studieren. Die Pflichtkurse waren auch in den Magisterstudiengängen enthalten - alles andere war eine individuelle Qualifikation!

Nummer: 1785 Student(in) an der Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft (Magister)


Sehr große Stressbelastung; die Organisation des zukünftigen Masterplatzes, von Praktika und Auslandsaufenthalten rauben enorm viel Zeit.

Nummer: 1789 Student(in) an der Volkswirtschaftliche Fakultät (Bachelor (Sc./A.))


Schade, dass man nicht mehr so leicht die Uni wechseln kann. Oder gar nicht mehr. Da geht viel kreative Kraft verloren. Man muss einfach mal 2 oder 3 Unis in seinem Leben gesehen haben. Aber für BA ist das nicht möglich.

Nummer: 1794 Student(in) an der Evangelisch-Theologische Fakultät (Staatsexamen)


Prinzipiell ist das System nicht schlecht, die Studenten anzuhalten, für die Uni etwas zu tun. Leider ist das Pensum ein utopisches.

Nummer: 1804 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Bachelor (Sc./A.))


Man sollte die Anwesenheitskontrollen streichen, man studiert schließlich und geht nicht mehr zur Schule.

Nummer: 1812 Student(in) an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften (Bachelor (Sc./A.))


In wissenschaftlichen Bereichen, haben Bachelor/Master ziemlich verheerende Ausmaßen: kaum Freizeit, viel zu viele Fächer auf einmal, Lernstress und daraus resultierende Schlafstörungen und Essstörungen! Jede NOTE zählt, d.h. man stresst sich noch mehr und ist enttäuscht, wenn man trotz lernens kaum Erfolg hat! Von ehemaligen Studenten erfährt man, dass es viel leichter war als es noch Diplom gab und diese froh sind, nicht Bachelor studieren zu müssen!

Nummer: 1813 Student(in) an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik (Bachelor (Sc./A.))


Keine Wahlmöglichkeiten, was sehr schade ist, Horizont erweitern kaum möglich. Sehr, sehr hoher Arbeitsaufwand...

Nummer: 1823 Student(in) an der Volkswirtschaftliche Fakultät (Bachelor (Sc./A.))


Um mein Studium zu finanzieren habe ich 2 Jobs. Dazu noch lernen und Anwesenheit in der Uni füllen meine Woche fast komplett. Es bleibt nur sehr wenig Zeit für persönliche Interessen und Entwicklung ohne dass Uni oder Arbeit darunter leiden.

Nummer: 1855 Student(in) an der Volkswirtschaftliche Fakultät (Bachelor (Sc./A.))


Großer Nachteil: wenig bis keine Wahlfreiheit bestimmter Fächer/Kursangebote oder Gewichtung während des Studiums --> "Verschulung"

Nummer: 1868 Student(in) im Lehramtsstudium (Staatsexamen)


Im Chemie-/Biochemie-Studiengang läuft das System recht gut, da neue Fächer übernommen wurden. Immerhin ist die Fakultät bemüht, Abhilfe zu schaffen.

Nummer: 1877 Student(in) an der Fakultät für Chemie und Pharmazie (Master (Sc./A.))


Es mag vorgesehen sein, 30 Stunden für jeden ECTS-Punkt zu lernen, aber ich finde solche Vergleiche nicht relevant, da es von dem Grad einer Veranstaltung abhängig ist, wieviele Stunden man zur Vorbereitung braucht. Außerdem finde ich manche Lehrveranstaltungen gar nicht passend zu bestimmten Fächern (z.B. Statistik bei Kommunikationswissenschaft), man hat dann das Gefühl man hat irgendeine Lehrveranstaltung nur um das Programm vollzustopfen.

Nummer: 1886 Student(in) an der Sozialwissenschaftliche Fakultät (Bachelor (Sc./A.))


Ich kann als Magisterstudent nicht mehr ohne weiteres mein Nebenfach wechseln. Das ist ziemlich sch****.

Nummer: 1908 Student(in) an der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften (Magister)


Bachelorstudiengänge finde ich nicht per se schlecht, aber die Umsetzung derselben an der LMU mit den breiten Nebenfächern, die de facto keine sind, den Wechsel an andere Unis erschweren und suggerieren, dass sich Einzeldisziplinen wie Anglistik, Romanistik unter "Sprache, Literatur, Kultur" zusammenfassen lassen. Besonders kleinere Fächer leiden seit der Einführung des Bachelors darunter, nicht mehr genügend Hauptfach-Studenten zu haben - auf Dauer schadet dieses System der Vielfalt der Fächer an der LMU. Weiterhin schlecht finde ich die gestiegene Zahl an Prüfungen in den BA-Studiengängen, weil diese meiner Meinung nach vor allem in den Geisteswissenschaften den Fokus verschieben vom selbständigen Arbeiten auf reines Auswendiglernen - in diesen Fächern zählt aber viel mehr eigenständiges Forschen und Methodik, weniger abprüfbares Wissen.

Nummer: 1912 Student(in) an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften (Bachelor (Sc./A.))


Keines der angestrebten Ziele wurde erreicht. Das System grenzt an Bevormundung (Vorschreiben der Nebenfächer sowie des gesamten Stundenplans) und führt zur Verdummung der Studierenden, da man hauptsächlich damit beschäftigt ist, eine enorme Menge Fakten mehr oder weniger auswendig zu lernen, um 6-10 Multiple Choice-Klausuren innerhalb 1-2 Wochen zu bestehen. Die "Allgemeinbildung" geht verloren.

Nummer: 1923 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Bachelor (Sc./A.))


Wenn Verbesserungen erreicht werden sollten, wäre es schön, wenn diese auch für die noch Studierenden umgesetzt würden.

Nummer: 1932 Student(in) an der Fakultät für Betriebswirtschaft (Bachelor (Sc./A.))


Das Medizinstudium sollte nicht umgestellt werden, da ein Medizin-Bachelor jeglichem Sinn entbehrt.

Nummer: 1938 Student(in) an der Medizinische Fakultät (Staatsexamen)


Ich weiß gar nicht, was die Beschwerden über die zusätzliche Belastung sollen. Als Student sollte man ja 80% seiner Zeit dem Lernen widmen und die reicht um akzeptable Noten zu bekommen. Zwar ist es von Fach zu Fach unterschiedlich, aber Biologie ist sicher keines von geringem Umfang und Komplexität.

Nummer: 1947 Student(in) an der Fakultät für Biologie (Bachelor (Sc./A.))


Die Notengebung ist ungerecht, nicht alles MUSS bewertet werden.

Nummer: 1955 Student(in) an der Fakultät für Physik (Master (Sc./A.))


Da es im Fach BWL keine Nachholklausuren am Ende der Semesterferien gibt, stauen sich nicht bestandene Klausuren immer mehr auf, was sich letztendlich auf alle anderen Noten auswirkt, da weniger Zeit für diese Klausuren bleibt - ich werde deshalb 2 "Urlaubs-"Semester benötigen, um diese aufzuholen! -> ich bin dringendst für Nachholklausuren an der LMU im Fach BWL!

Nummer: 1980 Student(in) an der Fakultät für Betriebswirtschaft (Bachelor (Sc./A.))


Die Beschränkung der Masterplätze ist unsinnig bis inhuman.

Nummer: 1984 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Master (Sc./A.))


Bachelor ist KEIN Abschluss. Diplom ist ein Abschluss. Bachelor ist bestenfalls eine Studienberechtigung und der deutsche Bachelor wird in der Wirtschaft auch nicht ernst genommen. Ohne Master zu studieren ist zu einem teuren und arbeitsreichen Nichts verkommen.

Nummer: 2009 Student(in) im Lehramtsstudium (Staatsexamen)


Fast gleich gebliebener Stoffumfang bei 30% weniger Zeit? Was haben sich die Konzeptplaner erhofft?

Nummer: 2012 Student(in) an der Fakultät für Biologie (Bachelor (Sc./A.))


Das Diplomstudium in sechs Semestern (zum Diplom hätte tatsächlich nur noch 1 Vorlesung gefehlt!) zu schaffen, geht nur unter vollem Willenseinsatz. Darum haben ja auch so viele vorher aufgehört. Im Master hat man dafür nicht viele Wahlmöglichkeiten, weil die Lehrstühle es noch nicht gewohnt sind, viel mehr Vorlesungen anzubieten als für den Diplomstudiengang.

Nummer: 2020 Student(in) an der Fakultät für Physik (Master (Sc./A.))


Es ist immer noch nicht sichergestellt, dass jeder mit Bachelorabschluss auch einen Platz für ein Masterstudium bekommt...

Nummer: 2032 Student(in) an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik (Diplom)


Bei mir ist es notwendig so viel zu lernen, ansonsten würde ich dem Leistungsdruck in keinster Weise standhalten, bzw. dem Lernstoff folgen können.

Nummer: 2034 Student(in) an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik (Bachelor (Sc./A.))


Ohne Unterstützung der Familie unmöglich.

Nummer: 2047 Student(in) an der Fakultät für Physik (Master (Sc./A.))


Wo bleibt nur die freie Bildung???? Das Studium mutiert in dieser Form zur reinen ECTS-Punkte Sammlerei. Bildung sollte uns doch bilden und nicht zu in Formen gegossenen Figuren werden lassen.

Nummer: 2064 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Staatsexamen)


Ich finde es lächerlich, dass man meint mir vorschreiben zu müssen, wie, wann und wie viel ich lerne. Ich dachte immer, es ginge im Studium um eigenverantwortliches Arbeiten. Ich bin freiwillig hier und will etwas lernen, allerdings komme ich mir wie ein Schüler vor, der gezwungen werden muss!

Nummer: 2098 Student(in) an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften (Bachelor (Sc./A.))


Problem des Bachelor ist meiner Meinung nach nicht der Umfang des Stoffs, sondern viel mehr der rigide und starre Stundenplan sowie die Anwesenheitspflicht, die eine flexible Studiumsplanung sowie eine mögliche Ausübung eines Nebenjobs - abgesehen in der Gastrobranche, die auch Nacht- und Feiertagsarbeit ermöglicht - verhindern.

Nummer: 2137 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Bachelor (Sc./A.))


Generell kein schlechtes Prinzip, der Master sollte jedoch optional jedem offen stehen und deutlich arbeitsmarktferner und forschungsnäher ausgerichtet sein. Dann entstünde den Bachelorabsolventen kein Nachteil daraus, ihn nicht zu machen, gleichzeitig würden ihn weniger wählen, wenn er nicht notwendig wäre (kompetitiv betrachtet). Derzeit gehen viele in den Master nicht aus fachlicher Überzeugung, sondern eher von Bedenken geplagt nachher "nichts zu finden".

Nummer: 2144 Student(in) an der Fakultät für Geowissenschaften (Bachelor (Sc./A.))


Grundsätzlich gut, mangelhafte Umsetzung: Nicht durch Umsetzung wegen kürzerer Dauer sparen, sondern mehr Geld für die Bildung!

Nummer: 2147 Student(in) an der Juristische Fakultät (Staatsexamen)


Viel zu wenig Zeit, um so viel Wissen zu lernen und auch zu verinnerlichen. Man lernt mehr auf Abruf, anstatt richtig zu verinnerlichen. Viel zu viel Zeitdruck und alles ein einem sehr straffen Programm gemacht.

Nummer: 2160 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Bachelor (Sc./A.))


Ein ziemlich schlecht umgesetztes System, das nicht nur den Bachelor-/Master-Studierenden Probleme bereitet, sondern auch den Diplomern und Magistranden. Denn diese werden hinsichtlich des Vorlesungs- und Seminarangebots sehr vernachlässigt.

Nummer: 2167 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Magister)


Die neuen Studiengänge haben mit ihren starren und verschulten Lehrinhalten (Nebenfächerkombinationen!) und v.a. formalen Strukturen die akademische Landschaft unflexibel gemacht und verhindern unter anderem das parallele Studium verschiedener Fächer.

Nummer: 2173 Student(in) an der Medizinische Fakultät (Staatsexamen)


Umstellung im Prinzip sinnvoll - tägliche Durchführung könnte verbessert werden. Hauptproblem: Zu wenig Geld für die Hochschulen vom Land Bayern. Deshalb sollte man die Hochschulen weniger traktieren. Wie wäre eine Besetzung des Vorgartens von Horst Seehofer?

Nummer: 2202 Student(in) an der Volkswirtschaftliche Fakultät (Bachelor (Sc./A.))


Überhastet eingeführt, erhöht Leistungsdruck ohne Qualität merklich zu verbessern.

Nummer: 2204 Student(in) an der Juristische Fakultät (Staatsexamen)


Das größte Problem sehe ich bei uns in Psychologie darin, dass nicht jedem Studenten ein Masterplatz garantiert ist. Das führt zu sehr viel Druck und ich (ich bin selbst noch Diplomer) denke, dass ich selbst nicht so viel für die Fachschaft machen könnte, wenn ich Bachelor studieren würde.

Nummer: 2205 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Diplom)


Ist sicher für viele schwierig einen Vergleich zu früher zu ziehen, weil sie entweder wie ich im alten oder im neuen System studieren - aber nicht in beiden. Zur Umstellung in meinem Fach kann ich nichts sagen, da es statt umzustellen gleich abgeschafft wurde ^^

Nummer: 2207 Student(in) an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften (Magister)


Es wird alles nur noch so durchgehetzt, alle Klausuren sind ganz am Ende und damit völlig gequetscht, sodass man keine Zeit zur Vorbereitung hat. Außerdem sind die 750/900 Stunden leider nicht in 6 sondern in 3-4 Monaten "abzuleisten", da dann bereits die Klausuren vorbei sind.

Nummer: 2209 Student(in) an der Fakultät für Physik (Bachelor (Sc./A.))


Zu großer Notendruck, durch welchen man hin und wieder in Panik gerät nicht genug zu tun, bzw. nicht alles zu schaffen.

Nummer: 2224 Student(in) an der Sozialwissenschaftliche Fakultät (Aufbau- oder Promotionsstudium)


Ich bin froh, noch in einem Magister-Studiengang zu studieren. Ich lerne zwar auch viel, aber meist freiwillig! Zudem hat man deutlich mehr Freiheiten und Wahlmöglichkeiten, mit denen man allerdings auch umgehen können muss!

Nummer: 2225 Student(in) an der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften (Magister)


Zu verschult und auf Kosten der Magister- und Diplomstudiengänge werden Veranstaltungen abgeschafft und andere für Bachelor eingeführt, die für Magister und Diplom einen Mehraufwand bedeuten!

Nummer: 2241 Student(in) an der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften (Magister)


Sinnlose Reform, die komplett auf die Wirtschaft ausgerichtet ist. Nur hat man dabei übersehen, dass nicht alle Studiengänge mit der Wirtschaft etwas zu tun haben, sondern eben von Individualität und vor allem Freiheit geradezu leben. Verschulte Geisteswissenschaften ergeben für mich keinen Sinn.

Nummer: 2244 Student(in) an der Sozialwissenschaftliche Fakultät (Magister)


Finde schade, dass "unser" Bachelor anscheinend in der EU und vor allem in den USA doch nicht gleichwertig behandelt wird.

Nummer: 2245 Student(in) an der Fakultät für Geowissenschaften (Diplom)


Eigentlich weiß keiner so recht, mit welchem Abschluss der Bachelor vergleichbar ist, was bei einer Bewerbung gegenüber Diplomstudenten ein Nachteil sein kann. Auch die Qualifikation bei Abschluss eines Bachelorstudiums ist nicht vergleichbar mit den bisherigen Abschlüssen. Ein Masterstudium ist daher fast schon unausweichlich um auf dem Arbeitsmarkt Chancen zu haben, dabei ist jedoch fraglich, ob ein Studienplatz für alle verfügbar ist. Darüber hinaus ist es nicht möglich, unter den aktuellen Bedingungen einen guten Bachelorabschluss zu erreichen, welcher für ein Masterstudium benötigt wird.

Nummer: 2247 Student(in) an der Fakultät für Biologie (Bachelor (Sc./A.))


Zu viele Prüfungen, zu verschult. Ich habe den Eindruck, dass viele im 5. Semester nicht mehr wissen, was sie im 3. für die Prüfungen auswendig gelernt haben.

Nummer: 2265 Student(in) an der Juristische Fakultät (Staatsexamen)


Ich hoffe, dass kein Bachelor/Master in Jura eingeführt wird. Ich sehe keinen Sinn darin, deutsche Rechtswissenschaft im Bachelor/ Master-System aufzuteilen.

Nummer: 2269 Student(in) an der Juristische Fakultät (Staatsexamen)


Eventuell bin ich lediglich die Klausuren leid, da man schon früh geprägt ist von Wertschätzung durch messbare Leistungen. In gewisser Hinsicht verdirbt das den Charakter!

Nummer: 2279 Student(in) an der Fakultät für Physik (Master (Sc./A.))


Die guten Ideen bei der Einführung von Bachelor/Master (Anerkennung von Leistungen, Vergleichbarkeit, Mobilität etc.) konnten vor allem deswegen nicht durchgesetzt werden, weil ein zu umfangreicher juristischer Apparat daran gekoppelt wurde. Ich bin zum Beispiel im sechsten Semester und bis jetzt war es nicht möglich, die mangelhafte Studienordnung zu verbessern.

Nummer: 2311 Student(in) an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik (Master (Sc./A.))


Ausbildung im Bachelor ins unfertig, man hat kaum praktische Erfahrungen gesammelt als Biologiestudent. Zudem ist der Stundenplan vollgepackt mit Theorie.

Nummer: 2316 Student(in) an der Fakultät für Biologie (Bachelor (Sc./A.))


Die Umstellung im Bereich Psychologie war nicht sinnvoll, könnte aber verbessert werden indem den Studenten Masterplätze garantiert werden - und sie nicht nach einem halben Studium gezwungen werden, aufzuhören!!!

Nummer: 2326 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Master (Sc./A.))


Ich finde es unglaublich zu sehen, wie viele auswendig lernen und (traurigerweise) damit durchkommen. Man muss dazu sagen, dass das System an sich ganz gut wäre, dass einem die Abschlussprüfung erleichtert wird durch mehrere Klausuren, die über das Semester verteilt sind. Trotzdem ist zum Teil dann so vieles komprimiert und weggestrichen worden, dass man darüber nur wütend werden kann.

Nummer: 2331 Student(in) an der Sozialwissenschaftliche Fakultät (Bachelor (Sc./A.))


Ich habe vor meinem jetzigen Magister-Studiengang 1 Semester auf Bachelor studiert, da hatte ich zwar mehr Wochenstunden zu absolvieren und mehr Prüfungen und mehr Fächer und mehr Pflichtveranstaltungen, habe aber im Großen und Ganzen weniger gelernt und weniger mitgenommen, da das selbstständige Arbeiten komplett wegfällt. Außerdem ist es nicht möglich sein Studium nach eigenen Interessen zu gestalten, sehr schade, Schule zur Allgemeinbildung haben wir doch alle längst hinter uns.

Nummer: 2333 Student(in) an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften (Magister)


Schlimmer als ein Vollzeitjob. Keine Zeit für Arbeit bzw. musste kündigen. Gesundheitlich total im Arsch, habe nicht einmal Zeit für Sport. Lernen, lernen, lernen... und nach dem Studium soll ich auch noch arbeiten? Bin im 4. Semester jetzt schon fix und fertig, wie soll ich dann noch nachher arbeiten? Und man sagt, Studienzeit ist die schönste Zeit im Leben... nun ja, nicht wenn man von morgens bis abends in der Bib sitzt. Studieren macht keinen Spaß, man will so schnell wie möglich fertig werden!

Nummer: 2338 Student(in) an der Fakultät für Betriebswirtschaft (Bachelor (Sc./A.))


Bin froh, dass ich noch auf Diplom studiere. Habe Mitleid mit den Versuchskaninchen der ersten Bachelor- / Masterjahrgänge.

Nummer: 2339 Student(in) an der Fakultät für Geowissenschaften (Diplom)


Der "Workload" ist immens - im Vergleich zum Magister-Studium Pädagogik habe ich jetzt, nach 4 Semestern, schon das getan, was ein Magister in seiner gesamten universitären Laufbahn bis zu seinem Abschluss tut! Alleine bei der Kombination Pädagogik mit Nebenfach Psychologie ist es interessant, dass die Bachelor-Studenten mit Nebenfach Psychologie bis zum 4. Semester Biologische UND Differentielle UND Entwicklungs- UND Statistische UND Sozial- UND Motivations-Psychologie UND Grundlagen der Psychologie (Allgemeine Psychologie) 1+2 machen müssen, die ehemaligen Magister Studenten aber teilweise nur eines von zweien WÄHLEN konnten!

Nummer: 2345 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Bachelor (Sc./A.))


Zu fachbezogen, in der Biologie gibt es keine Wahlfächer und somit kommt man aus seiner Fakultät nicht raus. Wenn man es freiwillig macht, dann hat man echt keine Zeit.

Nummer: 2360 Student(in) an der Fakultät für Biologie (Bachelor (Sc./A.))


ECTS pro Studienfach scheinen willkürlich gewählt, oft wäre weitaus mehr Zeit nötig für eine gute Vorbereitung, als die ECTS Zahl suggeriert.

Nummer: 2362 Student(in) an der Fakultät für Betriebswirtschaft (Bachelor (Sc./A.))


Bei 6 Vorlesungen, die ein Bachelorstudenten pro Semester in meinem Fach hören sollte, komme ich auf 1350 bis 1620 Stunden im Semester, also auf ca 100 Stunden pro Woche (wenn man obige Zahlen zugrunde legt)! Dh. die angesetzte Zeit von 25 bis 30 Stunden pro ECTS Punkt ist völlig verfehlt. Abgesehen von der hier angegeben Zeit ist das Arbeitspensum, das einem Bachelorstudenten abverlangt wird, völlig überholt. Ein Diplomstudent besucht bei uns pro Semester im Vergleich dazu zwischen 2 und 4 Vorlesungen. Das merkt man am gesunkenen Niveau der Bachelorvorlesungen auch deutlich! Nur kann es nicht das Ziel sein, das Niveau zu senken, um Abschlüsse verteilen zu können.

Nummer: 2370 Student(in) an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik (Diplom)


Gegen Verschulung.

Nummer: 2381 Student(in) an der Fakultät für Physik (Diplom)


NA

Nummer: 2386 Student(in) an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften (Magister)


Das Problem ist, dass das System aus den USA nur teilweise übernommen worden ist. Dort ist unsere Kollegstufe schon Teil des Bachelors und damit sind die Studenten jünger und kriegen früher einen Einblick in das Universitätsleben und können sich dann auch gezielter für ein Fach entscheiden. Man hätte eine Komplettumstellung machen müssen und nicht nur so eine unüberlegte Teilübernahme! Anfangen muss man aber nicht an den Universitäten sondern in den Schulen!

Nummer: 2387 Student(in) an der Medizinische Fakultät (Staatsexamen)


Bologna war richtig, nur die Unis haben den Scheiß gebaut (und was für einen). 50 Stunden nur für Übungsblätter und Lernen des Vorlesungsstoffs, nicht in Vorlesungen und Übungen und Tutorien gehen, macht insgesamt pro Woche 84 Stunden bei 24 Ects.

Nummer: 2389 Student(in) an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik (Bachelor (Sc./A.))


Durch die Umstellung wird vieles "theoretisiert" ohne Bezug zur Praxis. Um eine gewünschte Anzahl an Stunden für das Studium aufzuwenden (900 h/Semester) muss auch von Seiten der Regierung sichergestellt werden, dass der finanzielle Rahmen für einen Studenten machbar ist. In Verbindung mit Familie und Beruf ist dies so nicht machbar.

Nummer: 2417 Student(in) im Lehramtsstudium (Staatsexamen)


Die Qualität im Vergleich zu anderen Systemen als Bachelor und Master zu beurteilen, ist für mich nicht möglich. Genauso wie für alle anderen "neuen" Bachelor-Studenten. Allerdings merkt man einfach, dass wenig bis keine Zeit für Freizeit und Sport bleibt, wenn man nebenher noch arbeiten muss.

Nummer: 2427 Student(in) an der Volkswirtschaftliche Fakultät (Bachelor (Sc./A.))


Ich finde es nicht gut, dass die mündlichen Bachelorprüfungen (Chemie) abgeschafft worden sind, sie haben es einem ermöglicht Zusammenhänge zwischen verschiedenen Vorlesungen zu erkennen. Ohne Bachelorprüfungen lernt dass kaum einer.

Nummer: 2430 Student(in) an der Fakultät für Chemie und Pharmazie (Master (Sc./A.))


In Amerika gescheitert.....jetzt bei uns!

Nummer: 2448 Student(in) im Lehramtsstudium (Staatsexamen)


Ist viel zu stressig. Schlecht organisiert. Ich habe kaum Zeit Interessen nachzugehen. Fühle mich jetzt schon, als hätte ich ein Burn-Out.

Nummer: 2452 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Bachelor (Sc./A.))


"Leichtere" Prüfungen sind keine Alternative, da man trotzdem den gleichen Lernaufwand hat.

Nummer: 2477 Student(in) an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften (Bachelor (Sc./A.))


Meine neueste Information über den Masterstudiengang ist, dass man sich bereits vor dem Erhalt des Bachelor-Zeugnisses bewerben muss. Wer hat sich das bitte ausgedacht!? Zwangspause?

Nummer: 2502 Student(in) an der Sozialwissenschaftliche Fakultät (Bachelor (Sc./A.))


Ich bin froh, dass ich nicht auf Bachelor/Master studiere!

Nummer: 2504 Student(in) im Lehramtsstudium (Staatsexamen)


25 Stunden pro Credit ist gerechtfertigt, mehr nicht!

Nummer: 2516 Student(in) an der Medizinische Fakultät (Master (Sc./A.))


Große Verarschung. Schlechte Lehre. Zeitdruck. Verblödung. Warum eigentlich?

Nummer: 2532 Student(in) an der Medizinische Fakultät (Staatsexamen)


Gut am Bachelor in meinem Fach ist, dass wir mehr Übungen bzw. Vertiefungen für die Vorlesungen haben, die mir immer sehr weiterhelfen.

Nummer: 2543 Student(in) an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften (Bachelor (Sc./A.))


Es sollte ein Masterstudium unabhängig von der Note des Bachelorabschlusses gewährleistet sein.

Nummer: 2549 Student(in) an der Sozialwissenschaftliche Fakultät (Bachelor (Sc./A.))


Es ist schade, dass wir viele Entscheidungen nicht mehr selbst treffen können, da wir alle denselben Stundenplan bekommen und wir uns ihn nicht selbst nach Interessen zusammenstellen können.

Nummer: 2552 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Bachelor (Sc./A.))


Wenn jeder ECTS-Punkt einem gewissen zeitlichen Aufwand entspricht, sagt das noch lange nichts über die Qualität und den Output der aufgebrachten Zeit aus. Die Universität muss ein Vollstudium auf höchstem akademischen Standard ermöglichen. Wer daran kein Interesse hat und ausgebildet werden möchte, möge sich bitte an einer FH immatrikulieren.

Nummer: 2568 Student(in) an der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften (Magister)


Die Verschulung und der hohe Lernaufwand verhindern jegliche Kreativität! Wenn ein Thema interessant ist und man weiterlesen möchte, hat man dazu keine Zeit. Auch andere Interessen bleiben auf der Strecke, wenn man zu den sehr guten Studierenden gehören möchte. Die Qualität des Studiums leidet auch bei den hochmotivierten Studenten aufgrund von Zeitmangel.

Nummer: 2575 Student(in) an der Fakultät für Betriebswirtschaft (Bachelor (Sc./A.))


Ich habe als Magisterstudent kaum Zeit für Hobbies und soziale Kontakte. Wie machen das die Bachelor-Leute?

Nummer: 2576 Student(in) an der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften (Magister)


Würde zeitlich gehen, aber dann macht man ja nix anderes als zu lernen, essen, schlafen, arbeiten gehen.

Nummer: 2578 Student(in) an der Fakultät für Biologie (Bachelor (Sc./A.))


Sollte entweder abgeschafft werden oder so extrem überarbeitet werden, dass es ein sinnvolles System ist.

Nummer: 2579 Student(in) an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften (Magister)


Inhaltlich völlig überfrachtet und die Leistungsnachweise sind ein Witz... als Diplomstudent muss ich sagen, dass es Diskussionen und freien Austausch nachhaltig schädigt, wenn Referate und Unterrichtsbeiträge benotet werden.

Nummer: 2581 Student(in) an der Sozialwissenschaftliche Fakultät (Diplom)


Die Verheinheitlichung des EU-Hochschulwesens für ein höheres Maß an Vergleichbarkeit ist an sich eine gute Idee, allerdings hapert es an der Umsetzung...

Nummer: 2593 Student(in) an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften (Staatsexamen)


Ich zitiere Prof. Stuiber (Emeritus des IfKW): "Seien Sie froh, dass Sie nicht Bachelor studieren. Das wird ein Flop."

Nummer: 2596 Student(in) an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften (Magister)


Es ist ein Studium und keine Arbeit. Man muss dafür bezahlen und hat trotzdem eine 30-40 Stunden Woche im Normalfall. Bei Klausuren, Bachelorarbeiten, Seminararbeiten fällt zusätzlich mehr Zeit an.

Nummer: 2603 Student(in) an der Fakultät für Geowissenschaften (Bachelor (Sc./A.))


Man kann im Gegensatz zum Magister keinen Nebenerwerb mehr betreiben. In der Stusta ist es seit Einführung der BA-Studiengänge deutlich schwerer, ehrenamtliche Helfer für die Betriebe zu finden. Auch das Gemeinschaftsleben leidet darunter.

Nummer: 2614 Student(in) an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften (Magister)


Ich studiere Volkskunde/ Europäische Ethnologie. Ich glaube, dass durch den Bachlor eine gewisse Struktur in das Studienfach gebracht wurde. Außerdem glaube ich, dass meiner Fakultät ein guter Umstieg gelungen ist.

Nummer: 2615 Student(in) an der Fakultät für Kulturwissenschaften (Bachelor (Sc./A.))


-sehr starke Verschlechterung für kleine Fächer, gewisse Veranstaltungen müssen mit anderen Fächern zusammengelegt werden -viele wissenschaftliche Übungen, die interessant sind, aber für die man keine Punkte bekommt, werden nicht mehr angeboten

Nummer: 2617 Student(in) an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften (Magister)


Als Bachelor- und Masterstudent steht man ständig unter Notendruck, da die ganze Zeit über benotete Hausarbeiten, Referate oder Klausuren stattfinden, die alle in die Endnote zählen. Zudem bestehen kaum Wahlmöglichkeiten. Da bleibt eine intensivere Beschäftigung mit einzelnen Themen auf der Strecke.

Nummer: 2628 Student(in) an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik (Bachelor (Sc./A.))


Der Bachelor ist sehr belastend für die Studenten, da der Großteil des Diplomstoffes nun in drei statt 4,5 Jahren "durchgeboxt" wird. Für die Lehrämtler ist das Studium ein Albtraum, da das Lehramtsstudium auf dem Bachelor basiert, zusätzlich aber Didaktikkurse und sozialwissenschaftliche Einheiten gemacht werden müssen. Nicht zu vergessen ist, dass die Lehrämtler zwei Studienfächer haben. Das heißt, zwei Bachelor-Fächer...der wahre Horror!!! Vieles, was man lernt, wird man nach dem Studium nicht brauchen, oder noch schlimmer wird einen für die Realität durch die ständige "Entfremdung" untauglich machen.

Nummer: 2635 Student(in) an der Evangelisch-Theologische Fakultät (NA)


Ich bin hier als Erasmusstudentin und kann nur sagen, dass die Umstellung auf Bachelor/Master in meiner Heimat Italien nicht gut klappt, weil die Qualität des Wissens schlecht geworden ist. Die Kurse sind für alle gleiche und alle bekommen die gleichen schlechten Kompetenzen. So kann man in fünf Jahren ein Studium abschliessen, aber man ist nicht so gut qualifiziert wie früher.

Nummer: 2637 Student(in) an der Fakultät für Kulturwissenschaften (Bachelor (Sc./A.))


Die Meisten streben sowieso den Master an, weil der Bachelor minderwertig ist. Es gibt aber viel zu weinig Masterstudienplätze. Also brutaler Konkurrenzkampf und verpfuschte Lebensläufe.

Nummer: 2643 Student(in) an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik (Diplom)


Seit dem Studienbeginn bin ich in einem Dauerlernzustand. Freizeit gibt es kaum und die Semesterferien sind am schlimmsten: voll gestopft mit Praktika und Klausuren und wenn man diese tausend Klausuren, die gleich hintereinander geschrieben werden, nicht besteht, geht man ohne Ferien in das nächste Semester rein und so hat man dann bald psychisch kranke Studenten! Außerdem zerrt der ständige Notendruck an den Nerven. Während andere nur bestehen müssen und dafür sogar unendlich viele Versuche haben, haben wir nur vier Versuche und kriegen schlechte Noten. Das ist doch nicht gerecht! Das ist nur noch Bulimielernerei. Das Gelernte wird schnell wieder vergessen.

Nummer: 2645 Student(in) an der Fakultät für Biologie (Bachelor (Sc./A.))


Ich habe Bachelor studiert, aber jetzt gewechselt. Im Bachelorstudium hätte es für sehr gute Noten z.t. nicht einmal gereicht, wenn man 25-30 std für einen ECTS-Punkt gelernt hätte.

Nummer: 2651 Student(in) im Lehramtsstudium (Staatsexamen)


Ich finde es schade, dass mit dem Bachelor die Freiheit des Studiums verloren gegangen ist. Man kann seine Persönlichkeit gar nicht in dem Maß entfalten, wie ich mir das für die Studienzeit vorgestellt habe. Stattdesssen hetzt man durch die Veranstaltungen mit mehr schlechtem als rechtem Inhalt, geschweige denn Verständnis für das Fach.

Nummer: 2664 Student(in) an der Fakultät für Geowissenschaften (Bachelor (Sc./A.))


Die 29 Std. beziehen sich auf die Zeit vor den Klausuren. 2 Monate vor meiner ersten Klausur fange ich an 56 Std. die Woche zu lernen.

Nummer: 2670 Student(in) an der Fakultät für Betriebswirtschaft (Diplom)


Der Einstieg in ein Masterprogramm sollte erleichtert (aber nicht sichergestellt) werden. Interdisziplinäre Verknüpfungen von Fächern sollten ermöglicht und gefördert werden.

Nummer: 2673 Student(in) an der Volkswirtschaftliche Fakultät (Bachelor (Sc./A.))


Leider ist meine Urteilsfähigkeit eingeschränkt, da ich das Magistersystem nicht kennen lernen konnte. Durch den Bachelor fühle ich mich vor allem thematisch sehr eingeschränkt bzw. sehe mich gezwungen, viele Pflichtkurse zu belegen, die mich nicht interessieren, in denen ich aber dennoch gute Leistungen bringen muss, da dies für meine Abschlussnote relevant ist. Das hat eine gewisse Schulattitüde zur Folge, mit viel Außwendiglernen und Hauptsache die Klausur gut schaffen, anstatt sich sinnvoll in die Themen einzuarbeiten, die mich wirklich interessieren.

Nummer: 2709 Student(in) an der Sozialwissenschaftliche Fakultät (Bachelor (Sc./A.))


Also bei 30 Studnen pro ECTS Punkt entspricht das 5,5 h pro Tag, egal ob Wochenende oder Vorlesungsfreie Zeit. Das ist meines Erachtens sehr viel Zeit. Unter der Vorlesungszeit erreiche ich mindestens diese Stundenzahl, in den "Semesterferien" nicht. Aber ganz ehrlich: ich hatte in den "Wintersemesterferien" ganze zwei Wochen frei und dieser Mangel an Erholungsphase schlägt bei mir und meinen Kommilitonen schon ziemlich durch. (Man hat schon bei der 1. Klausur das Gefühl "schon wieder" eine Klausur zu schreiben). Stundenreduktion oder nicht alle Noten bewerten wäre evtl etwas entspannend.

Nummer: 2715 Student(in) an der Fakultät für Biologie (Master (Sc./A.))


Das Arbeitspensum ist teilweise rein physisch manchmal nicht steigerbar. Die 60h Woche gilt als Regelfall.

Nummer: 2718 Student(in) an der Fakultät für Chemie und Pharmazie (Master (Sc./A.))


Ich finde es sehr gut, dass jedes Semster mit Klausuren abgeschlossen wird.

Nummer: 2723 Student(in) an der Volkswirtschaftliche Fakultät (Bachelor (Sc./A.))


Bei uns wurde das neue System noch nicht eingeführt. Da ich aber ein geisteswissenschaftliches Fach studiere, befürchte ich, dass die selbstständige Schwerpunktwahl (die in Bezug auf den späteren Beruf von großer Wichtigkeit ist) nicht mehr gewährleistet wird. Außerdem sind Wechselmöglichkeiten zwischen den Unis eher verschlechtert als verbessert.

Nummer: 2734 Student(in) an der Evangelisch-Theologische Fakultät (NA)


Ich finde, Azubi mit Abi ist die passendere Bezeichnung!

Nummer: 2747 Student(in) an der Fakultät für Physik (Master (Sc./A.))


Das Masterstudium können auch wieder diejenigen, die gut unterstützt werden, leichter erreichen.

Nummer: 2771 Student(in) im Lehramtsstudium (Staatsexamen)


Die Vorgabe für jeden ECTS-Punkt so und soviel Stunden zu lernen, egal um welche Diszilpin es sich handelt, ist stupide. Aussagekraft steht schlicht nicht dahinter.

Nummer: 2774 Student(in) an der Katholische-Theologische Fakultät (Bachelor (Sc./A.))


Ich sehe nicht ein, dass so getan wird, als könnte man mit dem Bachelor schon wirklich Geld verdienen, bzw. als sollte der Master die Ausnahme sein. Wer will den z.B. Psychologen mit einer dreijährigen Ausbildung? Ich habe ziemlich Angst davor, in München keinen Masterplatz zu bekommen und ohne Master könnte ich die Therapeutenausbildung (Psychologie) nicht machen und hätte den Bachelor für mich vollkommen umsonst gemacht. Mit Kind bin ich leider auch nicht sehr flexibel was die Studienortwahl angeht, denn wo sollte ich in einer anderen Stadt meinen Sohn betreuen lassen, wenn es dort keine Krippenplätze gibt?

Nummer: 2784 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Magister)


Für mich als Magisterstudent lassen sich keine Vorteile feststellen.

Nummer: 2793 Student(in) an der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften (Magister)


Die Ausgestaltung der Lehrpläne liegt bei den Unis/Fakultäten: es gibt gute Beispiele, leider auch sehr viele Schlechte! Gebt doch den Studenten ein bißchen mehr Spielraum bei der Ausgestaltung ihrer Unilaufbahn... z.Zt. werden lauter kleine Punktejäger herangezüchtet... wer engagiert sich noch z.B in der Fachschaft? Das gibt keine Punkte...

Nummer: 2797 Student(in) NA (Diplom)


Ich habe das Gefühl, dass gerade die naturwissenschaftlichen Studiengänge (ich kann nur über die Chemie relevant urteilen) ein unglaublich gedrängtes Stoffpensum haben. Es wäre mir auf keinen Fall möglich, ohne einen Leistungsabfall während des Semesters zu arbeiten. Selbst in den Semesterferien finden in der Regel mehrere ganztägig und über mehrere Wochen laufende Pflichtveranstaltungen statt. Es wäre wichtig, einfach mehr Zeit zu haben, sich den einzelnen Gebieten und Lerninhalten (in Heimarbeit) mehr zu widmen, um so auch besser verschiedene Gebiete vernetzen zu können. Teilweise ist es mir nicht möglich mehr als vier Stunden pro Nacht zu schlafen, da ich einfach täglich ein sehr großes Pensum von Hausarbeiten, Protokollen, Vorbereitungen auf Tests usw. zu bewältigen habe. Nach Gesprächen mit älteren Studenten denke ich, dass das Bachelor-System mit seinem wesentlich gedrängteren Zeitplan zu einem großen Teil dafür verantwortlich ist.

Nummer: 2809 Student(in) an der Fakultät für Chemie und Pharmazie (Bachelor (Sc./A.))


Zu stark verschult, jeder Kurs muss mit Leistungsüberprüfung abgeschlossen werden->total sinnlos

Nummer: 2822 Student(in) an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften (Staatsexamen)


Es machst uns kaputt!

Nummer: 2823 Student(in) an der Fakultät für Physik (Bachelor (Sc./A.))


Vor allem, dass der sog. "Arbeitsaufwand" in Punkten gemessen wird, ist teiweise mehr als schwachsinnig. Die einen können sich Dinge sehr leicht merken, verbingen wenig Zeit damit, andere brauchen Stunden. Es wird immer verlangt, man solle neben seinem Studium lesen, lesen, lesen. Wann bitte? Wenn ich fertig mit lernen bin, ist mein Kopf oft schon zu voll, als dass er neue Informationen aufnehemen könnte, geschweige denn einen Text richtig kritisch durchzukauen.

Nummer: 2824 Student(in) an der Fakultät für Kulturwissenschaften (Bachelor (Sc./A.))


Es ist ein Geburtsfehler des Systems, ECTS-Punkte mit einem "Workload" zu verknüpfen. Es kommt auf das Ergebnis an, nicht darauf, in wie vielen Pflicht-Veranstaltungen man gesessen ist, und wie viele Stunden man etwas auswendig gelernt hat.

Nummer: 2828 Student(in) an der Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft (Aufbau- oder Promotionsstudium)


Hierbei bestehen zu wenig Freiheit und Selbstentfaltungsmöglichkeiten. Die Fächerkombinationen sind unnötig eingeschränkt.

Nummer: 2834 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Magister)


Hört mal auf zu jammern! Bachelor sollte geändert werden, das sehe ich ein. Es sollte möglich sein, universaler zu studieren, aber mein Gott, laut einer Studie des HIS sind Bachelorstudenten immer noch weit unter dem Schnitt von Studenten mit Staatsexamina (Jura/Med) und diese jammern ja auch nicht über zu viel lernen...

Nummer: 2848 Student(in) an der Medizinische Fakultät (Staatsexamen)


zu viel Stoff in zu wenig Zeit -> kein nachhaltiges Lernen

Nummer: 2856 Student(in) an der Fakultät für Biologie (Bachelor (Sc./A.))


In den Bachelor wurde teilweise fast so viel reingepackt, wie ins Dipolm, nur zählt dieser Abschluss nicht. Keiner stellt Bachelor ein. Ein Kernpunkt des Studiums, sich seine Schwerpunkte frei zu wählen und sich sein Studium zu gestalten sind nicht mehr möglich.

Nummer: 2866 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Bachelor (Sc./A.))


Hoffentlich kommt er in Medizin nicht.. :)

Nummer: 2870 Student(in) an der Medizinische Fakultät (Staatsexamen)


Es ist schade, dass außer für die im Studienplan vorgeschriebenen Fächer kaum Zeit bleibt für fachfremde Zusatzbildung wie Sprachen, etc.

Nummer: 2873 Student(in) an der Fakultät für Physik (Bachelor (Sc./A.))


Das mit dem "Workload" pro ECTS-Punkt ist natürlich sehr vage. In manchen 6 Punkte Fächern musste ich fast nichts lernen, in anderen dagegen deutlich mehr als vorgesehen. Das hängt natürlich auch und v.a. vom individuellen Talent in bestimmten Fächern ab.

Nummer: 2885 Student(in) an der Volkswirtschaftliche Fakultät (Bachelor (Sc./A.))


Aussieben zwischen Bachelor und Master ist Blödsinn, da der Bachelor meist kein vollwertiger Studiengang ist! Bachelorarbeit als "Praxiserfahrung" im Grundstudium ist nicht sehr sinnvoll.

Nummer: 2892 Student(in) an der Fakultät für Physik (Bachelor (Sc./A.))


Der Aufbau ist einfach zu verschult, weswegen der durchschnittliche Student sein gelerntes nach der Klausur wieder vergisst.

Nummer: 2898 Student(in) an der Fakultät für Geowissenschaften (Bachelor (Sc./A.))


Gerade die neu konzipierten Studiengänge bieten wirklich gute Veranstaltungen. Problematisch sind manche Regelungen mit Fristen (nach acht Semestern ist zwangssweise Schluss, es gibt nicht mal Härtefallregelungen)

Nummer: 2902 Student(in) an der Volkswirtschaftliche Fakultät (Bachelor (Sc./A.))


Die Deutschen sind wieder/IMMER NOCH! OUT-OF-DATE, also zurückgeblieben bei/mit ihrer Bildungssystem!!!!!! Wie TYPISCH DEUTSCH!

Nummer: 2912 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Bachelor (Sc./A.))


Die Umstellung ist teilweise etwas chaotisch, da Studenten unterschiedlicher Prüfungsordnungen die gleichen Fächer besuchen und unterschiedlieche Schein-Anforderungen haben.

Nummer: 2918 Student(in) an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik (Master (Sc./A.))


Aufgrund vieler Praktika, die Vor-und Nacharbeitung verlangen und zusätzlich zu Klausuren anfallen, bleibt kaum noch Zeit für Außeruniversitäres.

Nummer: 2926 Student(in) an der Fakultät für Chemie und Pharmazie (Master (Sc./A.))


Es wird innerhalb der Studiengänge schon einiges geändert. So eine Umstellung geht nicht von heute auf morgen. Fast alle Kritikpunkte in meinem Studiengang wurden inzwischen für den Bachelorstudiengang umgesetzt.

Nummer: 2927 Student(in) an der Fakultät für Geowissenschaften (Master (Sc./A.))


In meinen Augen ist das Hauptproblem der Notendruck! Stoff, Stundenplan, Organisation,... sind bei uns mehr oder weniger identisch mit den Diplomanden, mit dem kleinen aber entscheidenden Unterschied, dass wir ständig gute Leistungen bringen müssen. In Verbindung mit der Verweigerung der Uni, uns einen Masterplatz zuzusichern, schürt das unglaubiche Ängste unter den Studenten, aus dem System zu fliegen. Die angedeuteten 2,5 (bei Biologie) würden lediglich 25% der Studierenden im 4. Semester erfüllen. Das ist nicht realistisch und doch verweigert sich die Uni einer realistischeren und vorallem offiziellen Aussage. Die Bachelorausbildung ist in meinen Augen mehr ein "sich Beweisen müssen" und geprüft werden als eine Vermittlung von Wissen. Lernen aus Altklausuren ist wesentlich effektiver als in einem Lehrbuch zu lesen. -> Das ist in meinen Augen das größte Problem am Bachelor: Es geht mehr um die Noten als ums Lernen. Bedauerlicherweise lässt sich Wissen nicht objekiv in einem so großen Stil abfragen, weshalb der Unialltag zu einem "Bulimie-Lernen" verkommt. Grund: Die Profs sind mit dem kontinuierlichen und transparenten Notensystem, welches durch das Bachelorsystem vorgeschrieben wird, überfordert. Sie stellen die gleichen Klausuren wie zu Diplomzeiten und vernachlässigen dabei die neuen Randbedingungen: Die Wertigkeit der Noten für uns heute und der Anspruch, den eine Klausur früher hatte (hat er den Kurs besucht-Stichprobenfragen) und heute (Bewertung seines Wissens->Fragen zu Kontext) divergieren enorm. Klausuren werden meist als deprimierend empfunden. Selten kann man zeigen, was man weiß, man muss zeigen, dass es wenig gibt, was man nicht weiß. Die MultipleChoiceFragen sind stupide Detailfragen zu einer Randbemerkung aus der PowerPointFolie... Man bekommt kein Erfolgsgefühl, keinen Ansporn, man wird nicht gefordert! ... Ich studiere Biologie im 4. Semester

Nummer: 2943 Student(in) an der Fakultät für Biologie (Bachelor (Sc./A.))


Mir geht es in erster Linie darum, dass es eine Lüge ist, dass das deutsche Diplom sowie der Magister international nicht vergleichbar oder bekannt gewesen wären. Sie genossen doch einen äußerst guten Ruf, den sich der Master erst verdienen muss. Den Bachelor sehe ich als keinen vollwertigen akademischen Abschluss an. Dass man mit einem abgeschlossenen Bachelor keine Garantie auf einen Masterstudiengang hat ist eine Sauerei! Beim Diplom war das ja schließlich auch gegeben. Das ganze Gejammere über die Modularisierung halte ich für Schmarrn von lernfaulen Studenten. An der TUM waren schließlich die Diplomstudiengänge auch schon modularisiert und das war gut so.

Nummer: 2944 Student(in) an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik (Bachelor (Sc./A.))


Wie soll ich in drei monaten 750-900 Stunden lernen?!?! Meine Klausuren sind in der ersten Woche der vorlesungsfreien Zeit. Das wären in der Woche bei einem Mittel von 825 Stunden für drei Monate 68 Stunden und 45 Minuten in der Woche. Die grundsätzliche Idee der Umstellung ist nicht schlecht, doch es geschah viel zu unüberlegt und rasch.

Nummer: 2947 Student(in) an der Fakultät für Geowissenschaften (Bachelor (Sc./A.))


Grundsätzlich ist der Gedanke ja nicht schlecht, einheitliche Studienstandards auf europäischer Ebene einzuführen. Die Umsetzung ist bloß leider völlig daneben gegangen. Der Studienortwechsel muss ja wohl so gut wie gar nicht mehr möglich sein, die Vergleichbarkeit ist nicht gegeben. Wer ins Ausland geht, verliert wertvolle Zeit und ein Studienfachwechsel soll ja auch erheblich erschwert worden sein. Ich finde es auch schade, dass ein Abschluss wie das Diplom, das im Ausland ein hohes Ansehen hat(te), so ohne Not abgeschafft wurde. Auch sind die deutschen Universitäten sehr auf die Eigenständigkeit der Studenten ausgerichtet - was ich sehr gut finde, da man später auch nicht alles vorgekaut bekommt. Durch die Verschulung der Universität geht dieser -auch international anerkannte- Wettbewerbsvorteil verloren.

Nummer: 2951 Student(in) an der Katholische-Theologische Fakultät (NA)


In anderen Studiengängen (studiere selbst Medizin, und in vielen anderen naturwissenschaftlichen Studiengängen schaut es nicht anders aus) ist ein ähnliches Studiensystem, wie es jetzt durch die Bologna-Reform eingeführt wird, längst an der Tagesordnung (Wochenstundenzahl, Prüfungen, etc.). Hier funktioniert das auch, ohne dass die Studenten irgendeinen Schaden davon nehmen, warum also ist das Studenten anderer Fachrichtungen nicht zuzumuten???

Nummer: 2958 Student(in) an der Medizinische Fakultät (Staatsexamen)


Ich habe Psychologie auf Bachelor in Maastricht studiert. Jetzt studiere ich auf Master hier in Deutschland. Die Studienbelastung in Maastricht habe ich als höher empfunden als in Deutschland. Vor allem konstanteres Arbeiten war nötig, wogegen in Deutschland die Belastung wellenartig kommt. Ich habe das Maastrichter System als sehr angenehm erlebt, weil die Organisation des Studiums nicht in der eigenen Hand liegt, man also praktisch automatisch in vielen Bereichen der Psychologie ausgebildet wurde. Allerdings war das fächerübergreifende Studium (z.B. Kurse an einer anderen Fakultät belegen) sehr selten und wurde ungern gesehen. Die Möglichkeit des facherübergreifenden Studiums ist meiner Meinung nach nur im alten deutschen System möglich.

Nummer: 2959 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Master (Sc./A.))


Auswendiglernerei stumpft den lernwilligen Geist ab. Anwendungsaufgaben findet man meist eher selten, es geht um Zahlen, Theorien, Daten - und nicht um das, was dahinter steht. Deshalb fällt es mir persönlich unglaublich schwer, mich nach einem Uni-Tag auch noch Zuhause damit zu beschäftigen, z.b. Übungsblätter aus den Tutorien auswenig zu lernen, da diese prüfungsrelevant sind - und zwar nicht als Beispiel für ein komplexes Thema. Wort für Wort muss man sie wiedergeben können, jedes Symbol und jeden lateinischen Namen kennen, wenn man auf die Aufgabe in der Prüfung Punkte bekommen möchte. Was das ganze soll, was es bedeutet und warum das jetzt so wichtig ist, wird meistens nicht deutlich. "lernt das einfach auswendig, das kommt sicher in der Prüfung dran", sagen die Tutoren.

Nummer: 3007 Student(in) an der Fakultät für Biologie (Bachelor (Sc./A.))


Ich finde das Bachelor/Masterstudium katastrophal!!! Vor allem, weil dass Studium verschult ist. Die festen Stundenpläne und dass alle die gleichen Inhalte lernen, finde ich sehr schlecht. Es kann nicht auf individuelle Bedürfnisse in Bezug auf Inhalt, Dozent und Zeit eingegangen werden. Die Studenten werden nicht zu eigenständig planenden und denkenden Bürgern ausgebildet. Sie können nicht lernen ihre studentische Persönlichkeit zu entfalten. Die Freiheit ist sehr eingeschränkt: -Zu welcher Tageszeit lerne ich am Besten? -Lerne ich mehr allein oder in Vorlesungen? -wie viel schaffe ich in einer gewissen Zeit (Selbsteinschätzung, -kenntnis)? -welche Inhalte interessieren mich besonders? -welche Dozenten verstehe ich gut und motivieren mich? -wie vereinbare ich Studium und Arbeit/Privatleben? Vielen, die zum Beispiel Kinder haben oder auf ihre Arbeit angewiesen sind, bleibt das Studium vorenthalten. Es wird in Zukunft weniger, schlechter ausgebildete und unselbstständigere "Halbakademiker" geben

Nummer: 3008 Student(in) im Lehramtsstudium (Staatsexamen)


Mehr Wahlmöglichkeiten! Bestimmte Wahlfächer aus Diplomstudiengängen sind völlig verloren gegangen, Master ist viel zu spezifisch in nur einem Bereich. Mehr Masterplätze!! Viel zu hoher Leistungsdruck unterbindet freie Entfaltung.

Nummer: 3024 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Bachelor (Sc./A.))


Zu aufgeweicht, zu vollgestopft, zu oberflächlich, kurzum: extremer Verbesserungsbedarf !!! Wechsel an ausländische Unis ist auch überhaupt nicht gegeben: RIESIGE bürokratische Steine werden einem in den Weg gelegt ...

Nummer: 3053 Student(in) an der Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft (Bachelor (Sc./A.))


Sehr viel vorgegeben im Bachelor, wenig Spezialisierungsmöglichkeit.

Nummer: 3068 Student(in) an der Fakultät für Biologie (Bachelor (Sc./A.))


Negativ: hoher Zeitdruck und unausgereifte inhaltliche Konzepte
Positiv: Credit-Point-System, d. h. die Endnote wird durch Leistungen während des Studiums mitbestimmt und nicht nur durch die Noten aus den Abschlussprüfungen

Nummer: 3069 Student(in) im Lehramtsstudium (Staatsexamen)


Da viele Studenten neben dem Studum arbeiten, finde ich es nicht richtig, dass es Anwesenheitspflicht gibt. Es handelt sich hier um erwachsene Leute, die selber entscheiden sollten, ob sie sich an der Uni oder mit Privatlehrern erfolgreicher auf die Klausuren vorbereiten können. Wieso darf man dann die Klausuren nicht mal versuchen? Schließlich müssen wir sogar noch hohe Gebühren auch zahlen!!!

Nummer: 3071 Student(in) an der Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft (Bachelor (Sc./A.))


Das Grundproblem an der Bachelorkonzeption ist, dass Eigeninitiative (Kurswahl, Schwerpunktsetzung, etc) ausgebremst wird. Außerdem war das Magisterstudium mit 1HF & 2NF einfach geil - wer kann heute schon über die Fächergrenzen hinausschauen?

Nummer: 3087 Student(in) an der Volkswirtschaftliche Fakultät (Bachelor (Sc./A.))


Während der Studienzeit soll auch gelernt werden, ein eigenständiger selbst denkender Mensch zu werden. Bisher hatte man die Zeit, "sich selbst zu finden", und das Studium zu schaffen. Mittlerweile hat sich alles darauf reduziert, den strengen Anforderungen gerecht zu werden und das Studium sehr gut zu schaffen. Allerdings ist es theoretisch kein schlechter Ansatz während des Studiums Noten /Punkte für die Endnote zu sammeln, im Gegensatz zu bspw. Lehramtstudium, wo es alles von einem Prüfungsmarathon am Schluss abhängt

Nummer: 3088 Student(in) an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften (Staatsexamen)


Es ist zu vereinheitlichend, man kann ein Physik- einfach nicht mit einem Geschichtsstudium vergleichen. Es schränkt die Fächerkombinationen viel zu sehr ein, legt zu viel fest. Folglich kommen für Manche einige Studienorte mangels erwünschter Kombination nicht zustande. Vielen bleibt beispielsweise gar keine Wahl, weil die Kombination nur einmal in Deutschland existiert! (Nur in Bamberg: Bachelorstudium Germanistik, mit den Modulen Soziologie und Philosphie)

Nummer: 3096 Student(in) an der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften (Magister)


Zu wenig Zeit, zu viel Stress, Lerninhalte nur angeschnitten...

Nummer: 3103 Student(in) an der Fakultät für Biologie (Bachelor (Sc./A.))


Ich denke, es gibt viel zu viele Nachteile im Gegensatz zu unserem vorherigen System. Außerdem sollte man sich lieber nicht an dem Bildungssystemen von England und Amerika orientieren. Im Moment fällt mir keinerlei Vorteil des Bachelor/Master-Systems ein. Vor allem die ständige Kontrolle nutzt kaum jemanden etwas. Schließlich zahle ich 542 Euro pro Semester nur um dann wie ein Schulkind behandelt zu werden, das sich für jeden Fehltag rechtfertigen muss. Das hat in der Oberstufe der Schule schon wenig Sinn gemacht, da es einfach Fächer bzw. Lehrer gibt, deren Unterricht einem nicht weiterhelfen. Das hat nichts mit Faulheit oder sonst etwas zu tun, sondern einfach nur damit, dass man sich seine Lernzeiten immer noch am Besten selbst einteilen kann. Das liegt einfach daran, dass man so viele individuelle Menschen, die alle einen individuellen Rhythmus und ihre ganz persönlichen Probleme haben (mit denen man nicht unbedingt zum Arzt gehen kann und auch nicht an die Öffentlichkeit treten möchte), nicht in ein einziges und noch dazu so strenges und einseitiges System zwängen kann. Und das mit der Änderung der Nachschreibetermine ist sowieso komplett sinnfrei.

Nummer: 3105 Student(in) an der Fakultät für Kulturwissenschaften (Bachelor (Sc./A.))


Es nützt nichts, wenn am Ende des Studiums lauter gleich ausgebildete Bachelors herauskommen, wo man gerade in den Geisteswissenschaftlern lieber viele verschiedene hätte, die in ihrem Studium eigene Schwerpunkte gesetzt haben und "spezialisiert" sind. Außerdem ist es sehr hilfreich, wenn man auch während des Studiums schon Gelegenheit hat, in der Praxis Erfahrungen zu sammeln und aufgrund dieser Erkenntnisse vielleicht rechtzeitig zu merken, wenn ein Studienfach nicht das Richtige für einen ist.

Nummer: 3109 Student(in) an der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften (Diplom)


Die Vereinheitlichung und Bürokratisierung in den Geisteswissenschaften ist unerträglich.

Nummer: 3113 Student(in) an der Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft (Magister)


In meinem Studiengang (Geographie) werden Leistungen teilweise nicht "gewürdigt" bzw honoriert: z.B. viel Arbeit in ein Projekt reinstecken, nur um zur Prüfung zugelassen zu werden

Nummer: 3127 Student(in) an der Fakultät für Geowissenschaften (Bachelor (Sc./A.))


Zu Diplom->Bachelor kann ich nichts sagen, aber das Magisterstudium ist mit seinen Freiheiten ein Traum für jeden, der sein Fach wirklich liebt. Zeit und Freiheit, das, was man gerne lernt/tut, richtig gut zu machen, abzuschweifen und statt Tunnelblick auch mal nach rechts und links der Straße zu gucken, sich in etwas weiter zu vertiefen und auch mal eine Fehlentscheidung treffen zu können. Nach der Schulzeit, an deren Ende man sich nicht sicher war, ob man ohne Notenzwang auch noch in der Lage ist, sich zu irgendetwas aufzuraffen, ist das Magisterstudium eine Offenbarung - es wäre traurig, von Einschulung bis Pensionierung nie das (Sinnvolle) tun zu können, was man möchte.

Nummer: 3130 Student(in) an der Fakultät für Kulturwissenschaften (Magister)


In meinem Bachelor konnte ich nebenher arbeiten, obwohl es schon sehr hart war. Nun mache ich einen nicht-konsekutiven Master, in dem Arbeiten nebenher vollkommen unmöglich ist. Man lernt wie ein Irrer, aber trotzdem stehen alle kurz vorm Nervenzusammenbruch...

Nummer: 3137 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Master (Sc./A.))


Da bereits schon die Anfangsnoten in den Bachelor mit einfließen, muss umbedingt der Master von einer Notenbeschränkung befreit werden, speziell Fächer wo ein Bachelor nicht ausreicht: Bsp. Mathematik bzw. weitere Naturwissenschaften.

Nummer: 3140 Student(in) an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik (Bachelor (Sc./A.))


Dadurch ist irgendwie absolutes Chaos ausgebrochen, die Leute, mit denen ich drüber gesprochen habe, sind (zumindest in der Archäologie) total überfordert, sowohl die Lehrkräfte, als auch die Studierenden.

Nummer: 3148 Student(in) an der Fakultät für Kulturwissenschaften (Magister)


Ich vermisse am deutschen Bachelor/Master Studium die Vorteile, die ein solches Studium in angelsächsischen Ländern mit sich bringen. Es fehlt die Möglichkeit neben seinem Hauptfach frei aus allen Fachrichtungen Nebenfächer zu wählen, um eventuellen Neigungen und Interessen neben dem Hauptstudium problemlos nachgehen zu können und letztendlich eine breitere Bildung zu erhalten.

Nummer: 3174 Student(in) an der Fakultät für Betriebswirtschaft (Bachelor (Sc./A.))


In meinem Fach ist der Bachelor KEIN berufsqualifizierender Abschluss.

Nummer: 3179 Student(in) an der Fakultät für Physik (Master (Sc./A.))


Bachelor/Master wäre für Staatsexamens-Studiengänge eigentlich eine bessere Alternative, allein an der Umsetzung (Plätze, Zeit) wäre etwas zu tun.

Nummer: 3183 Student(in) an der Juristische Fakultät (Staatsexamen)


Punktejagd ist wirklich anstrengend. Vor allem, wenn sich private Unglücke (Todesfall) ereignen oder durch Krankheit. Dann läuft man im Bachelor Gefahr, ein komplettes Semester zu versauen. In bestimmten Studiengängen sollte das Diplom wieder eingeführt werden, da es ein Markenzeichen der Deutschen auf dem internationalem Arbeitsmarkt ist und es die Qualität der Ausbildung widerspiegelt.

Nummer: 3185 Student(in) an der Volkswirtschaftliche Fakultät (Bachelor (Sc./A.))


Lernaufwand ist zu hoch für 6 Semester! Bachelor ist niedrigerer Abschluss, Master nicht für alle zugänglich! Wenn ich arbeiten muss, habe ich automatisch weniger Zeit zum lernen, dementsprechend schlechtere Noten, Meisterstudium evtl. nicht möglich!

Nummer: 3189 Student(in) an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik (Bachelor (Sc./A.))


Weder der Bachelor noch der Master können von der Qualität her die alten Abschlüsse ersetzen. Vielmehr sind beide viel zu verschult, beziehungsweise zu eng geplant. Beim Bachelor ist die Konsequenz der Abgang von letztlich nicht universitär gebildeten "Hochschülern", im Master kann bei der vorgeschriebenen Spezialisierung von einem umfassend gebildeten Menschen im Sinne des Ideals der universitären Bildung keine Rede mehr sein.

Nummer: 3212 Student(in) an der Sozialwissenschaftliche Fakultät (Magister)


Das deutsche Bildungssystem war im Ausland bisher höchst anerkannt und hat funktioniert, nicht zuletzt wegen seiner Freiheiten. Druck durch Punktsysteme, Verkürzung der Studiendauer und fehlende Wahlfreiheit sind es nicht Wert, dadurch ein europaweit einheitliches System zu erlangen. Interessen der Wirtschaft vorne anzustellen, wird sich in der Zukunft rächen.

Nummer: 3218 Student(in) im Lehramtsstudium (Staatsexamen)


Deutsche Abschlüsse waren hoch angesehen, wenn auch nicht überall anerkannt. Reform gescheitert. Aber: Protest kommt VIEL zu spät! Hätte stattfinden sollen, bevor alles umgestellt wird. Allein das hat schon soviel gekostet, dass erneute Umstellung zögerlich angenommen würde.

Nummer: 3225 Student(in) an der Fakultät für Kulturwissenschaften (Magister)


Zeit für ein Auslandssemester und sinnvolle Nebenfachregelungen wären wichtigste Besserungen.

Nummer: 3235 Student(in) an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik (Bachelor (Sc./A.))


Hoffe die Wirtschaft checkt ziemlich schnell (werde mit diesem Semester fertig), dass der Bachelor mind. so viel Wert ist wie das frühere Diplom. Ist ja eigentlich das gleiche (teilweise sogar mehr, ich sag nur SQ1 und 2)

Nummer: 3245 Student(in) an der Fakultät für Betriebswirtschaft (Bachelor (Sc./A.))


im Lehramt??? mehr als fragwürdig

Nummer: 3249 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Staatsexamen)


Ich hätte mehr Zeit für mein Studium, wenn ich finanziell den Rücken freier hätte. Da ich jedoch arbeiten muss, damit ich all meinen Verpflichtungen, einschließlich Zahlung der Studiengebühr, nachkommen kann, ist meine Zeit natürlich begrenzt. Nicht selte sitze ich vor den Prüfungen ganze Nächte, um die Prüfungen nicht nur zu schaffen, sondern auch noch mit guten Noten zu schaffen. Aber ich denke, das Leiden kennen wohl die meisten Studenten. Deshalb will ich hier gar nicht weiter jammern.

Nummer: 3254 Student(in) an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften (Magister)


Für Diplomstudenten wird langsam alles abgeschafft....man sollte auch noch an die wenigen Diplomer denken und nicht nur einfach alles abschaffen bzw man muss dann die Master-Veranstaltungen auf Englisch besuchen

Nummer: 3258 Student(in) an der Fakultät für Betriebswirtschaft (Diplom)


Die Umstellung hat viele Möglichkeiten nach dem Bachelor eröffnet.

Nummer: 3279 Student(in) NA (NA)


Es gibt sicher hier und da noch Möglichkeiten, Struktur und Inhalte zu optimieren; im Großen und Ganzen aber sinnvoll.

Nummer: 3282 Student(in) an der Fakultät für Chemie und Pharmazie (Master (Sc./A.))


Die Zeit, 30 Stunden pro ECTS zum Lernen aufzubringen, ist zweifellos möglich. Die Möglichkeit sich persönlich weiterzuentwickeln, ist jedoch dann stark eingeschränkt. Bei einer 60-Stunden-Woche bleibt kaum Zeit sich ehrenamtlich zu engagieren, an zusätzlichen Angeboten teilzunehmen (z.B. Sprachkurse) oder sich auch einfach mal mit sich selbst auseinander zu setzen.

Nummer: 3286 Student(in) an der Fakultät für Betriebswirtschaft (Bachelor (Sc./A.))


Die Präsenzzeit alleine ist schon viel zu hoch, desweiteren kann man kaum auswählen, was einen über den Tellerrand des vorgegeben Curriculums noch interessiert.

Nummer: 3293 Student(in) an der Medizinische Fakultät (NA)


Die ECTS-Punkte stehen oft in keinem Verhältnis zur tatsächlich zu leistenden Arbeit.

Nummer: 3298 Student(in) an der Fakultät für Chemie und Pharmazie (Bachelor (Sc./A.))


Es ist schade, dass man eigene Interessen in einer bestimmten Richtung einfach nicht vertiefen kann und die Lehrenden leider auch nicht gut miteinander kommunizieren, was von uns hingegen aber wieder verlangt wird.

Nummer: 3310 Student(in) an der Fakultät für Biologie (Bachelor (Sc./A.))


Das Problem ist, dass die 25-30 Stunden pro ECTS zumeist zu 95% innerhalb der letzten 2-3 Monate der Vorlesungszeit eingefordert werden.

Nummer: 3313 Student(in) an der Fakultät für Geowissenschaften (Master (Sc./A.))


Ich habe an der TU mit Bachelor begonnen, habe dann jedoch auf´s Staatsexamen an die LMU gewecheslt, da die Anforderungen für den neuen Bachelor doch sehr hoch schienen.

Nummer: 3331 Student(in) im Lehramtsstudium (Staatsexamen)


Wo bleibt das soziale Leben wenn alle einer Leistungsgesellschaft hinterherhecheln???

Nummer: 3334 Student(in) an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik (Staatsexamen)


Ich studiere, ich gehe arbeiten, ich lerne. Wann schlafe ich eigentlich? Nein jetzt mal im ernst, es ist ganz schön hart. An manchen Tagen muss man sich so zwingen, sich hinzusetzten und noch was für die Uni zu machen, obwohl man schon gar nicht mehr kann. Ist das wirklich Sinn und Zweck einer Sache? Ich weiß es nicht.

Nummer: 3337 Student(in) an der Fakultät für Betriebswirtschaft (Diplom)


Keine Ahnung, wieviele stunden ich für einen ECTS-Punkt lerne. für manche Fächer lerne ich jeden Tag, für andere 3h vor der Klausur.

Nummer: 3341 Student(in) an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften (Bachelor (Sc./A.))


Der Bachelor sollte zu einer internationalen Angleichung führen, aber leider ist dies oft nicht der Fall. Dadurch gibt es oft Probleme, wenn man den Master im Ausland machen will.

Nummer: 3376 Student(in) an der Sozialwissenschaftliche Fakultät (Bachelor (Sc./A.))


Das deutsche Diplom war ein qualitativ hoher und anerkannter Abschluss und es gab KEINERLEI Veranlassung, ihn durch Bachelor/ Master zu ersetzen. Vor allem da es zum Teil nicht mal möglich ist, innerhalb einer stadt an eine andere uni zu wechseln (vergleiche Berlin), ist der Grund der internationalen Vergleichbarkeit äußerst fadenscheinig und lächerlich!

Nummer: 3378 Student(in) an der Volkswirtschaftliche Fakultät (Diplom)


Es wird zu gerne angenommen, Studierende sind alle auf dem selben Niveau leistungsfähig. Man sollte allerdings vom leistungsschwächsten ausgehen, wo ich auch Studierende mit Depressionen oder ähnlichem dazu zähle, um ihnen ein Zeichen zu geben, dass auch sie eine Chance an der Uni bekommen.

Nummer: 3379 Student(in) an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften (Magister)


Internationale Vergleichbarkeit kommt so nicht rein. Wir sollten zu unseren deutschen Abschlüssen stehen, die i. d. R. international sehr anerkannt waren! Es hilft keine Absenkung auf allg.-europ. Billigniveau. Ein dt. Diplom ist nun einmal mehr wert als ein frz. Abschluss, den die Leute mit 22/23 bereits machen können. Da ist doch keine inhaltliche Vergleichbarkeit gegeben. 50 % war bisher Selbstmanagement-Lernen an der Uni. Ich habe mich auf die Uni gefreut, gerade WEIL sie NICHT verschult war. Weil man nun eigenverantwortlich sich Dinge heraussuchen, Interessen nachgehen durfte. Jetzt ist alles so beschränkt, auch im geistigen Wortsinn. Die Uni verkommt zur reinen Ausbildungsstätte. Da sollte man lieber die FHs deutlich stärken, denn dieses Angebot für die Wirtschaft, Leute einfach auszubilden, die eh kein Forschungsinteresse haben und nicht (so) eigenständig denken lernen wollen, gibt es doch bereits! Das sollte man besser anerkennen, würdigen, fördern, ausbauen! Und die Unis als Forschungsbetriebe stärken! Armes Bildungsland Deutschland. Geredet wird viel, getan sehr wenig.

Nummer: 3380 Student(in) an der Katholische-Theologische Fakultät (Aufbau- oder Promotionsstudium)


Ich muss nebenbei arbeiten, als Werkstudent und Hiwi, weil ich weder Bafög kriegen kann noch Unterstützung von meinen Eltern - Gesetzeslücke. 20h Uni, 25h Arbeit, 5h unterwegs mit den Öffentlichen, Haushalt...das bleibt nicht mehr viel Zeit zum Lernen oder Erholen. Die Fahrten mit den Öffentlichen nutze ich dafür, wenn ich nicht zu müde bin, ansonsten erst dann vor den Klausuren.

Nummer: 3392 Student(in) an der Fakultät für Betriebswirtschaft (Bachelor (Sc./A.))